Leistungen

In der Porträtfotografie bin ich offen für eure Ideen und setze eure Vorstellungen selbstverständlich auch gerne um. Natürlich bringe ich auch meine eigenen Ideen mit ein. Dazu suche ich mir in Vorbereitung des Shootings bereits eine passende Location und überlege mir vorab einige Bildideen.

Ich nehme mir die benötigte Zeit für euch!

Ein Shooting dauert immer länger, als viele vorab vermuten. Kinder verhalten sich häufig anders als von den Eltern gewünscht. Und Gruppen muss man meistens erst "einfangen", bis alle den gewünschten Platz eingenommen haben. Aber auch Einzelporträts benötigen Zeit, da ich vor jedem einzelnen Bild die entsprechenden Kamera- und Blitzeinstellungen manuell vornehme. Somit behalte ich die volle Kontrolle über das gewünschte Bildergebnis und kann meine Bildideen entsprechend umsetzen. Ich arbeite so, da meine vorab überlegten Ideen ansonsten dem Zufall der Kameraautomatik überlassen blieben. Die Kamera kann schließlich nicht wissen, wie ich das Bild erfassen und später entwickeln möchte.

 

Je nach Anlass ist eine Stunde reine Shootingzeit häufig nicht ausreichend. Insbesondere dann, wenn wir die Location oder die Kleidung wechseln. In diesem Fall benötigen wir dann leicht mal 2 Stunden. In dieser Zeit entsteht eine Vielzahl an Bildern, von denen ich im Anschluss eine Auswahl bearbeite. Mehr als 5-10 Bilder machen in der Regel keinen Sinn, weil die sich naturgemäß bis auf den Gesichtsausdruck beziehungsweise die Körperhaltung stark ähneln! Sollten dennoch mehr bearbeitete Bilder gewünscht sein, ist dies natürlich auch möglich.

Jedes Bild wird individuell für euch bearbeitet!

Mir ist es wirklich wichtig, qualitativ hochwertige Porträtaufnahmen zu erstellen, die euch und anderen lange Freude bereiten! Jedes der Bilder ist ein Unikat und mit viel Hingabe fotografiert und nachbearbeitet! Von daher liefere ich lieber 5-10 sehr gute Fotos, als eine größere Anzahl Durchschnittskost.

In jedem Bild steckt immer eine gewisse Grundbearbeitung wie Zuschnitt, entrauschen, schärfen und so weiter. Dazu kommt je nach Bild eine Haut- und Fehlerretusche, sowie eine Ausarbeitung eines Bildstils, der einiges an Zeit in Anspruch nimmt. So passt nicht jeder Effekt zu jedem Bild, manchmal muss man auch etwas probieren - was wiederum Zeit kostet.

 

Leider kennen viele den enormen Arbeitsaufwand nicht, der in einem fertigen Bild steckt und denken, es käme bereits fertig aus der Kamera - dem ist leider nicht so! Ich fotografiere ausschließlich im Rohdatenformat der Kamera, um das Bild in maximal möglicher Datenqualität aufzunehmen. Nur so erhalte ich das größtmögliche Potenzial und kann die Bilder verlustfrei bearbeiten. Leider muss dadurch auch jedes Bild einzeln bearbeitet werden, um daraus das übliche JPEG-Format zur Weitergabe zu generieren. Die Mühe nehme ich aber auf mich, um wirklich erstklassige Arbeit abliefern zu können. Seht euch einfach das nun folgende Beispielbild an:

Links seht ihr das Bild, wie es direkt aus der Kamera kommt. Durch die Lichtsituation vor Ort war das Bild etwas unterbelichtet und farblich etwas flau. Das habe ich ebenso korrigiert wie eine Beautyretusche an den Haaren und der Haut vorgenommen. Die Bearbeitung umfasst etwa 15 unterschiedliche Bereiche und dauerte hier etwa 15 Minuten. Hättet ihr das gedacht? Kommen dazu noch weitere Arbeiten, wie beispielsweise Farbveränderungen oder Änderungen an der Sonneneinstrahlung und so weiter, kann eine Bearbeitung auch durchaus mal 45 Minuten dauern.

Ihr erhaltet alle bearbeiteten Bilder als Datei!

Alle bearbeiteten Bilder erhaltet ihr als hochauflösende Datei ohne Wasserzeichen mit vollem Nutzungsrecht im privaten Bereich! Somit habt ihr Zugriff auf alle bearbeiteten Bilder und könnt diese auf Wunsch auch mehrfach selbst entwickeln lassen und an Freunde und Bekannte weitergeben!

Erlebt ein exklusives Fotoshooting zu einem fairen Preis!

Wer eigene Lebenszeit für andere aufwendet um für diese eine Dienstleistung zu erbringen, erwartet dafür einen finanziellen Ausgleich. In der Fotografie ist es jedoch nicht unüblich, den (zeitlichen) Umfang dieser Dienstleistung völlig falsch einzuschätzen oder gar nur auf das Endprodukt (einen Ausdruck, einen Datenträger) zu reduzieren. Zudem fallen viele weitere Kosten an, die abgedeckt sein müssen. Letztlich wird aber niemand nur dafür arbeiten, um seine Kosten aus dieser Tätigkeit zu decken - Überschüsse sind also zwingend erforderlich.

Schaut euch hier bitte die Karikatur "Alltag eines Fotografen" an - sie soll durchaus zum Nachdenken anregen...

Da Anfragen dieser Art durchaus vorkommen und manche Interessenten Preisvorstellungen haben, die ein vernünftig kalkulierender Fotograf nicht erfüllen kann habe ich mich entschlossen, nachfolgend einige Anmerkungen zu diesem Thema zu geben. Ich möchte an dieser Stelle einfach nur ein Verständnis dafür schaffen, welche Tätigkeiten sich eigentlich hinter einem (Outdoor)-Porträtshooting verbergen und dies wesentlich mehr Zeit bindet, als vielleicht vermutet:

Kreative Vorbereitung des Shootings (20 Minuten)

 

Wer wird fotografiert? Welche Bildideen möchte ich in Abhängigkeit zur Location in Bezug auf die zu fotografierenden Personen umsetzen? Welche Posen könnten zur jeweiligen Person passen? Welche Wünsche wurden vorab geäußert?

 

 

 

Eigentliche Vorbereitung des Shootings (15 Minuten)

 

Tasche und mobiles Studio packen, Stative und Softboxen vorbereiten, Akkus und Speicherkarten checken, Auto beladen.

 

 

 

Anfahrt und Wartezeit auf den Kunden (15 Minuten)

 

Der zeitliche Ansatz ist sehr knapp kalkuliert, da ich natürlich immer vor dem vereinbarten Zeitpunkt vor Ort bin und die hier genannte Dauer dann auch nur für den Raum Wiesmoor gilt.

 

 

 

Das eigentliche Shooting (etwa 60 - 120 Minuten)

 

Unter einer Stunde geht es eigentlich nie. Je nach Auftrag kann dies jedoch stark variieren und ist abhängig vom Location- oder Kleidungswechsel und letztlich von den zu fotografierenden Personen. Insbesondere wenn kleine Kinder beteiligt sind, dauert es oft länger.

 

 

 

Rückfahrt (10 Minuten)

 

 

 

Nachbereitung des Shootings (15 Minuten)

 

Auto entladen, evtl. Reinigung des Equipments, Bilder auf den Rechner überspielen, Bildsicherung

 

 

 

Bildauswahl (20 Minuten)

 

Ich nutze häufig die Serienbildfunktion, um die Chance auf wirkliche Highlights zu erhöhen. Manchmal ist halt ein Auge etwas geschlossen oder ein Gesichtsausdruck nicht optimal. Leider nimmt die anschließende Bildauswahl dann aber auch dementsprechend mehr Zeit in Anspruch.

 

 

 

Die eigentliche Bildbearbeitung (75 Minuten für 5 Bilder)

 

Dazu zählt beispielsweise die Beautyretusche, Belichtung und richtige Schärfung, einen Bildlook zu entwickeln, druckbare Tonungen anzuwenden, ...

 

 

 

Bildbestellung oder -sofortdruck und Sicherungsvorgang (10 Minuten)

Für ein einfaches Shooting am gleichen Ort wende ich somit mindestens etwa 4 Stunden an Zeit auf - im Regelfall sogar noch mehr. Doch damit ist es nicht getan. Es gibt zudem noch viele verschiedene Kosten, die abgedeckt sein müssen.

 

Dem Shooting direkt zuzurechnen und jedem sofort ersichtlich sind beispielsweise Fahrtkosten, Kosten für Druck, Entwicklung und Porto, den Rohling etc.. Insbesondere die Fahrtkosten werden häufig unterschätzt, da die wahren Kosten nicht bei den vermuteten 30 Cent je Kilometer, sondern eher bei derzeit 50-70 Cent liegen (kann je Fahrzeugmodell gegoogelt werden). Bei nur 5 Kilometern Entfernung entstehen mir bei Hin- und Rückfahrt somit bereits 7 Euro Kosten.

 

Dazu kommen natürlich jene Kosten, die bereits aus der Karikatur oben ersichtlich sind und anteilig berücksichtigt werden müssen. Die Wiederbeschaffung von Kameras, Objektiven, Blitzen, Computer, Software, Verbrauchsmaterial, Filter, Softboxen, Funkempfängern, und und und... Gutes Fotoequipment ist äußerst teuer und muss bereits nach wenigen Jahren ersetzt werden. Hier einige Beispiele:

 

Durch die Hochzeits- und Porträtfotografie und die damit verbundenen vielen Auslösungen muss ein Kamerabody bereits nach maximal zwei bis drei Jahren ersetzt werden - dann sind im Regelfall die vom Hersteller garantierten Mindestauslösungen erreicht und die Ausfallgefahr steigt stark an. Unter 4.000 EUR bis 6.000 EUR wird man kaum ein Profigerät erstehen können. Und selbst wenn kein Ausfall zu beklagen ist, steht der technische Nachfolger ohnehin bereits bereit... Und eine neue Kamera hat immer auch den Kauf neuer Software zur Folge!

 

Blitze blitzen beispielsweise nicht ewig, da sich die Blitzröhren verbrauchen.

 

Gute Objektive müssen auch von Zeit zu Zeit ersetzt werden, da aktuelle Kamerabodies ältere Objektive (die haben eine eigene Firmware) irgendwann nicht mehr unterstützen - das nennt sich Fortschritt...

 

Generell liegen Reparaturkosten im Fotobereich häufig beim halben Wiederbeschaffungswert.

 

Und so weiter und so fort...

Und letztlich fallen natürlich auch noch verschiedenste Steuern, Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge, Kammer- und sonstige Versicherungsbeiträge sowie Kosten für Fortbildung, Lehrbücher usw. an - diese Abgaben sind je Auftrag sogar der größte Posten. Jeder, der seine eigene Gehaltsabrechung mal genauer angesehen hat, wird das wissen. Mit dem Unterschied, dass ich mir meine Renten- und Krankenversicherungsbeiträge nicht mit dem Arbeitgeber teilen kann und voll übernehmen muss.

Und außerdem: Das fotografieren an sich bestimmt nur zu einem kleinen Teil die Tätigkeit des Fotografen. Der zeitliche Aufwand für andere Dinge wie Marketingmaßnahmen und Fortbildung muss finanziell aber ebenso berücksichtigt werden. Und meine ganzen Ausführungen beschreiben eigentlich nur meinen zeitlichen und finanziellen Aufwand und noch nicht einmal die benötigten Überschüsse, aus denen dann nicht nur notwendige Dinge wie Krankenversicherung und Altersvorsorge bestritten werden müssen, sondern auch mal ein Kinobesuch bezahlt wird... Diese Ausführungen sollen kein Klagelied sein sondern nur deutlich machen, dass gut gemachte Kunst nicht zum Nulltarif zu haben ist...

 

Vielen Dank, dass du auch diesen Part gelesen hast!

Preise

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